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Nikola Janjic



Verabschiedung Mesner Peter Eckel am 4. November 2018

Unser langjähriger Mesner Peter Eckel hat sich aus beruflichen Gründen dazu entschieden, seinen Mesnerdienst zu beenden. Für seine mittlerweile achtjährige Tätigkeit bedankte sich die Pfarrgemeinde bei ihm im Rahmen der Familienmesse und einer anschließenden Agape am 4. November.

 

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man Peter als ganz besonderen und prägenden Mesner für unsere Kirche bezeichnet. Diese Funktion in so einem Umfang und mit so einem Engagement zu betreiben, kann man unweigerlich nur dann, wenn man mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Für Peter Eckel war die Mesnerei nicht nur ein Job, nein es war eine Herzensaufgabe und fast darf man sagen, auch ein bisschen Berufung.

Das wurde besonders dadurch ersichtlich, dass seine durchgeführten Arbeiten weit über das beauftragte Maß hinausgingen. Peter hat nicht nur geschaut, dass die Kirche blitzt und glänzt und die Messabläufe einwandfrei von statten gehen, nein, er hat sich auch aller technischen Einrichtungen unserer Kirche angenommen – und das ist bei dem störrischen Eigenleben unserer Heizung und der besonderen Eigenwilligkeit unserer Glocken wahrlich keine einfache Aufgabe gewesen. Seine Leidenschaft lag aber auch im Umgang mit den Blumen und Pflanzen und so war es nicht verwunderlich, dass Peter auch rasch die Gartenbetreuungsaufgaben um die Kirche und dann auch im Pfarrheim übernommen hat. Man hätte ihn ja schon fast als „Hausmesnermeister“ bezeichnen müssen.

 

Peters Mesnerarbeit war immer geprägt von Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Fleiß, Hilfsbereitschaft und einem gehörigen Maß an Kreativität. Wenn sein Auto vor der Kirche stand, wusste man schon, dass die Messe einwandfrei ablaufen wird und die Kirche wunderbar geschmückt ist. Es war einfach ein vertrautes Bild unserer Pfarre, wenn der Mesner in oder um die Kirche herum gearbeitet hat. Manchmal auch auf der Kirche – also auf dem Kirchendach – wenn wieder einmal ein Dachziegel kaputt war oder die Dachrinnen mit Blättern übergingen. Diese Vertrautheit hat ihm aber auch zu einer beliebten Ansprechperson – sowohl für Pfarrangehörige als auch für neugierigen Menschen aus der Umgebung gemacht. Man hat halt immer gerne mit dem Mesner geplaudert.

 

Es ist schon klar, dass jeder Job sein eigenes Profil hat, aber es soll auch besonders hervorgehoben werden, wie viel Zeit Peter als Mesner in der Pfarre verbracht hat. Wir haben es überschlägig ausgerechnet und es waren sage und schreibe 9600 Stunden. Besonders an den großen Festen wie Weihnachten und Ostern hat er ja fast in der Kirche übernachtet.

 

Einen ganz starken Herzensbezug hatte Peter – und hat es auch jetzt noch immer – als Mesner zu den Ministranten. Die waren und sind ihm besonders wichtig. Es ist ja deshalb auch nicht verwunderlich, wenn durch seine Unterstützung – bei den liturgischen Abläufen, in der Motivation und Begeisterung im Dienst am Altar – die Ministranten in den letzten Jahren einen solch gewaltigen Zulauf erfahren haben. Besonders bei den jungen Minis kann man das stark erkennen. Aber auch die „Alten“ und grauhaarigen Minis konnte er begeistern.

 

Die Pfarre sprach Peter Eckel ihren herzlichen Dank für seine Dienste, für sein Engagement und all sein Wirken in den acht Jahren als Mesner aus und überreichte einige Geschenke. So erhielt er vom Pfarrgemeinderat drei besondere „achtjährige“ Rotweine und ein historisches Bild unserer Pfarrkirche. Im Rahmen der vom Pfarrgemeinderat und hier besonders von Andrea Füsi organisierten Agape folgten noch viele persönliche Gespräche und Danksagungen durch die Pfarrangehörigen.

 

Auch Peter Eckel bedankte sich für das Vertrauen der Pfarrgemeinde in seine Dienst und Tätigkeiten und überreichte seinen engsten Unterstützern in den acht Jahren auch einige Geschenke.

Peter Eckel wird die Pfarre als Pfarrgemeinderat und Mitglied des Pfarrleitungsteams auch weiterhin unterstützen.

 

Danke Peter!

 

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Fotos: Michaela Turetschek

 

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