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Taufe des Herrn

Zu den sichersten Grunddaten des Lebens von Jesus Christus gehören die Berichte von seiner Taufe durch Johannes im Jordan. (Mk 1, 9 - 11). Theologisch interessant und umstritten ist die Frage, was die Johannestaufe, die normalerweise eine Bußtaufe war, für die Lehre von der Sündlosigkeit Jesu von Geburt an zu bedeuten hat. Eindeutig ist, dass bei der Taufe der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Jesus herabkam und Gottes Stimme erscholl: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Nach der Taufe begann die öffentliche Wirksamkeit Jesu.

Das erste Zeugnis einer liturgischen Feier der Taufe Christi findet sich bei Clemens von Alexandria, der von einer gnostischen Sekte und ihrer Feier der Taufe Christi am 6. Januar berichtet. Im 4. Jahrhundert wurde aus dieser Feier das Fest der Epiphanie in der ganzen Ägyptischen Kirche. In der römischen Kirche tauchte das Motiv der Taufe Christi erst im 7. Jahrhundert und ebenfalls am 6. Januar auf - gefeiert zusammen mit der Erscheinung der drei Weisen und der von Jesus als erster Wundertat vollbrachten Wandlung von Wasser in Wein in Kana - wohl dem heutigen Kafr Kanna (Joh 2, 1 - 11). Später wurde der Taufe Jesu in der katholischen Kirche am Oktavtag des Epiphaniasfestes gedacht, seit 1970 wird sie am Sonntag nach Epiphanias als Fest gefeiert.

 

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9., Herder, Freiburg im Breisgau 2000

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