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Palmsonntag

Der Palmsonntag; ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Die  „Heilige Woche“ der katholischen Tradition umfasst darüber hinaus auch Ostern.

 

Am Palmsonntag wird des festlichen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte (Joh 12,13–15) das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige (Joh 12,13). Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt.n heilig. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch als das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König (1 Makk 13,51; 2 Makk 14,4). Von daher stellte der so gestaltete Einzug auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war nach Sach 9,9 ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.

 

Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete.

 

An diesem Sonntag wird in der Liturgie am ersten Tag der Heiligen Woche

 

  • mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde.
  • das Evangelium von der Passion Christi aus einem der synoptischen Evangelien gelesen.

 

Die liturgische Farbe des Palmsonntags ist rot. Der Gottesdienst beginnt mit der Palmweihe, die in der Regel an einem Ort außerhalb der Kirche stattfindet. Der Zelebrant segnet die Palmgebinde durch Weihegebet und Besprengen mit Weihwasser. Nach dem Vortrag des Evangeliums und der Homilie ziehen alle singend mit dem festlich geschmückten

Bei der Lesung der Passion kommen weder Weihrauch noch Leuchter zum Einsatz. Die Passion wird im Idealfall von drei Diakonen vorgetragen, wobei einer die Worte Jesu spricht, einer die des Evangelisten und der dritte die Worte aller sonstigen Personen (bei uns meist von den Gläubigen). Da oftmals selbst in Kathedralen nicht drei Diakone zur Verfügung stehen, treten an ihre Stelle entweder mehrere Zelebranten oder aber der Zelebrant und zwei Lektoren, wobei traditionell der Priester die Worte Jesu spricht. An der Stelle der Lesung, die vom Augenblick des Todes am Kreuz berichtet, knien alle nieder und verharren eine Zeitlang in Stille.

 

Die Palmenweihe gehörte früher, bevor sie in vielen Gegenden auf den Palmsonntag verlegt wurde, zu den heidnischen Ostergebräuchen. Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie werden auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar zu machen.

Quelle: Wikipedia

 

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